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Bridgestone Cup 2007 - Round 3 Biesheim (F)

Um es vorweg zu nehmen, die Veranstaltung verlief unfallfrei und die allgemeine Stimmung entsprach dem guten Wetter. Die einzelnen Rennläufe waren durchwegs spannend mit vielen Positionswechseln. Es wurde zum Teil recht hart gefightet. Die Rennleitung und auch die Sportkommissare sind gefordert bei Vergehen hart durchzugreifen und die Unbelehrbaren mal etwas in die „Kühlbox“ zu stellen bzw. zu verwarnen, was auch geschehen ist.

Kategorie MINI: Im Zeitfahren zeigte die junge Dame vom KC Liechtenstein, Fabienne Wohlwend, wo es lang geht und markierte mit 37,68 die Bestzeit.

Im 1. und 2. Vorlauf lautete die Reihenfolge Fabrizio Reich (KC Ticino) vor Fabienne Wohlwend und Daniel Conrad (Lugano KT). Im entscheidenden Finallauf kamen Reich und Wohlwend nur 3 Runden weit, danach touchierten sich die beiden Konkurrenten in der schnellen Linkskurve und aus der Traum vom Podest. Sieger wurde Daniel Conrad vor Antonio Barone und dem drittplazierten Shaun Vogel.

Kategorie SuperMini und Mini-ROK: Die Kategorie SuperMini des Bridgestone-Cup und die Teilnehmer der Kat. Mini-ROK starteten in einem gemeinsamen Feld. Da die beiden Motorentypen ungefähr gleich schnell sind, war es ein interessanter Vergleich. Im Qualifying zeigte Alain Valente vom Berner KRC einmal mehr sein Können und seine Nervenstärke und markierte mit 35.22 die schnellste Runde. Allerdings nur knapp vor seinem stärksten Rivalen, Brad Brunner (Lugano KT) mit 35.24, beide im Mini-ROK Cup startend. Auf Platz 3 der erste Teilnehmer des Bridgestone-Cup, Dennis Grob (Rabä Kart Team) mit 35.33. Wie ausgeglichen dieses Teilnehmerfeld war zeigt sich darin, dass die ersten 11 Fahrer/innen innerhalb von sieben Zehntelssekunden lagen.

Den ersten Vorlauf gewann Alain Valente, der zweite Vorlauf ging an Brad Brunner.

Die Schlussranglisten werden dann wieder getrennt geführt. So siegte im Bridgestone-Cup Michael Ryter vor Levin Amweg und Tristan Modoux (alle Lugano KT).

Sieger bei den Mini-ROK wurde Brad Brunner mit drei Zehntelssekunden Vorsprung auf den Zweitplazierten Alain Valente und Matheo Tuscher als Dritter.

Kategorie 100 Challenge: Nach dem Qualifying zeigte sich, dass mit den Fahrern Fabian Stutz, Martin Hubler, Alexander Marlin und Thierry Kilchenmann zu rechnen ist. Im ersten Vorlauf legte Martin Hubler (Berner KRC) gleich einen fulminanten Start hin und konnte bereits nach ein paar Runden einen beruhigenden Vorsprung auf den Zweitplazierten aufweisen und bis ins Ziel auch halten. Schöner Start-Ziel Sieg. Platz zwei für den Berner Thierry Kilchenmann. Im 2. Vorlauf siegte Kilchenmann vor David Patrick und Hubler. Der Final entschied Fabian Stutz (Lugano KT) zu seinen Gunsten vor Thierry Kilchenmann und Roger Walser (KC Romand). Martin Hubler wurde guter Fünfter und Adrian Rüegsegger vom KC Emmental klassierte sich auf Rang 7. Martin Hubler muss wohl noch etwas an seiner Fitness arbeiten, dann wird er die Pokale abräumen, denn am Können fehlt es nicht.

Kategorie 125 Challenge: Ohne Training - viele Teilnehmer reisen ja bekanntlich schon Tage vor einem Rennen an - kam Alain Chatton (ABC Motorsport) sehr kurzfristig nach Biesheim. Die Vorbereitungen galten dem Aufbau des neuen Chassis. Umso erfreulicher ist es dann für einen Piloten, wenn er nach dem Qualifying trotzdem auf der Pole-Position steht (31.330). Tolle Leistung, allerdings sehr knapp vor Christoph Ernst (33.337 / KC Oerlikon) und Mauri Galli (33.57 / Lugano KT). In den Vorläufen 1 und 2 dann jeweils die gleiche Rangfolge, mit Ernst an der Spitze vor Chatton und Galli. Im Finallauf siegte Christoph Ernst erneut vor Alain Chatton und Henri Crudo.

Kategorie KF3: Die Kategorie KF3 – bisher als Kategorie Junior bekannt – wurde nach dem offiziellen Briefing der Fahrer noch beim Rennleiter Paul Egli zurückgehalten. Die harte Fahrweise und vor allem die Tätlichkeiten nach dem letzten Rennen von Levier akzeptierten die Sportkommissare des ASS gar nicht und deshalb redeten sie nochmals Klartext mit den jungen Fahrern. Sie hatten es verstanden und lieferten ein sportlich faires und sauberes Rennen ab.

Im Moment scheint Nico Müller (KC Ticino) nur schwer zu schlagen sein, obwohl ihm die Konkurrenz sehr dicht auf den Fersen ist. Er gewann das Zeitfahren und den ersten Vorlauf und musste sich im zweiten Vorlauf nur von Raffaele Marciello geschlagen geben. Der Tagessieg in dieser Klasse ging dann erneut an Müller, dahinter Marciello (beide KC Ticino) und dem Lysser Yves von Aesch. Die beiden schnellen Damen im Feld, Jasmin Preisig und Marion Bovet auf den Rängen 4 und 5. Alex Fontana scheint mit dem Chassiswechsel zu PCR nicht sehr glücklich zu sein und landete trotz kämpferischer Leistung „nur“ auf Platz 6. Alain Baeriswyl als Neuling in dieser Kategorie, konnte gut mithalten und klassierte sich hinter dem international erfahrenen Fontana auf dem 7. Schlussrang.

Kategorie KF2: Leider waren nur 6 Teilnehmer im Feld der Kategorie KF2 am Start. Die Jungs boten dennoch guten Sport. Das Qualifying entschied Patrick Müller (KC Ticino) zu seinen Gunsten, knapp vor Patric Niederhauser vom Berner Kart Racing Club. Matthias Meier vom KC Thun-Oberland auf Platz 3. Müller gewann auch die beiden Vorläufe und sah im Final wie der Sieger aus, als ein technisches Problem ihn in die Reparaturzone zwang. Leider hat er nicht am richtigen Ort angehalten. Die Sportkommissare haben ihn deshalb wegen fremder Hilfe aus dem Finallauf ausgeschlossen. Ebenfalls Stefan Mahlknecht wurde ausgeschlossen, da er nicht bei der technischen Kontrolle erschienen ist. Finalsieger wurde Patrick Kaufmann vor Pascal Geisser (ORS Kart Racing).

Kategorie KZ2: Die Kategorie KZ2 ist die einzige Klasse die einen stehenden Start à la Formel 1 absolviert. Die andern Kategorien machen einen so genannten rollenden Start. Die 125ccm-Getriebekarts sind sehr attraktiv und vor allem der Sound mit den Schaltvorgängen macht den Racing Fans besonders Freude.

4 Deutsche Teilnehmer standen 6 Schweizer Piloten gegenüber. Schnellster im Zeitfahren war der deutsche Thomas Frech (29.26) vom KC Tenningen. Auf Platz 2 ein weiterer deutscher Fahrer, der mittlerweile für den KC Ticino startet, der ehemalige Bridgestone-Cup Gesamtsieger Andreas Jost (29.39) vor dem Luganesi Roberto Galeazzi (29.58). Der Berner Fabian Danz auf Rang 5.

Der erste Vorlauf ging an Thomas Frech gefolgt von einem kämpferisch fahrenden Fabian Danz (Berner KC) und Yanik Fübrich vom ADAC Team Nordbaden.

Der zweite Vorlauf war eine rein deutsche Angelegenheit, was heisst, dass Andreas Jost vor Yanik Fübrich und Sebastian Böse gewann. Frech konnte die erste Runde nicht beenden und fiel aus.

Im Final trumpfte Frech erneut auf und gewann vor Andreas Jost und dem Oerlikoner Kevin Lüdi. Fabian Danz konnte im Final wegen technischem Defekt gar nicht erst antreten.

(rab)